Was ist WLAN und wozu wird es genutzt?

Hinter der Abkürzung WLAN verbirgt sich die englische Bezeichnung wireless LAN, die für drahtloses Netzwerk steht. Ohne lästige und störende Verbindungskabel wird mit Hilfe einer Karte oder eines Sticks im PC oder im Laptop die Internetverbindung hergestellt. Durch zahlreiche Störungen, wie Beton und Stahl in Bauwerken oder Überlagerungen kann es sein, dass bei dem Drahtlosnetzwerk, das mit Funk arbeitet, die Reichweite vom Sender zum Empfänger (PC, Laptop nicht ausreicht).

wlanViele Hersteller geben Reichweiten an, die schlicht und einfach sehr hoch angesetzt sind. Dies liegt oft daran, dass sich auf die amerikanische Bauweise bezogen wird, wo es keine Betonwände, dafür aber riesige Büroräume im Stil von Großraumbüros gibt. Dort bestehen die Raumteiler aus Pappe anstelle von Beton, wie hierzulande üblich.

Weil die meisten WLAN im Bereich von 2,4 Gigahertz senden, sind sie vor Störfrequenzen anderer Systeme nicht geschützt. Dazu zählen beispielsweise Mikrowellenherde. Die Hochfrequenzleistung bei wLAN beträgt etwa 25 mW, im Gegensatz dazu hat ein Mikrowellenherd als Sender 60.00 mW. Das ist vergleichbar mit dem Gewicht eines Schokoriegels in Relation zu dem eines Kleinwagens.

Reichweiten, wie angegeben von 20 bis 30 Meter, lassen sich allenfalls im Freien erreichen; reell im Gebäude ist eine Reichweite von 300 Metern schon rechtgut. Die wenigsten Geräte sind für Draußen geeignet, denn sie vertragen keine Kälte, Hitze oder Regen. Sehr gute Reichweiten erreicht man unter anderem mit der Fritzbox aus dem Hause AVM. Die Fritzbox überzeugt in den meisten Preis/Leistungs Tests.

Wie kann man die WLAN Reichweite verbessern?

Es gibt zahlreiche technische Möglichkeiten, die WLAN-Reichweite zu erhöhen. Am einfachsten ist der Einsatz besserer Antennen. Sie gelten als die besten Hochfrequenzverstärker, auch bei den WLAN-Systemen.
Hochwertige Antennen und die sorgfältige Auswahl eines günstigen Antennenstandorts schlagen sich entscheidend auf die Qualität der Verbindung nieder.

Vorsicht ist jedoch dabei geboten, denn je weiter die Komponenten – so genannten WLAN Accesspoints auseinander liegen, je größer die Reichweite ist, desto leichter haben es auch Einbrecher. WLAN sollte daher immer gut abgesichert werden.

WLAN sichern

Nicht nur aus Gründen des Schutzes der Persönlichkeitssphäre, sondern vor allem auch aus rechtlichen Gründen sollte man dafür sorgen, dass unbekannte Anwender nicht in das WLAN eindringen können. Lädt sich ein solcher ungebetener Gast nur illegal Musik herunter, die urheberrechtlich geschützt ist, so kann der Betreiber einer ungeschützten Drahtlos-Netzwerkverbindung ein Problem mit dem Gesetz bekommen.
Bei einem einzigen Computer ist der Schutz vergleichsweise unkompliziert, es werden alle Accounts mit einem Passwort versehen und keine Freigaben eingerichtet. Man kann aber auch eine zusätzliche Firewall in den äußeren Bereich installieren mit Nutzung des Internet-Zuganges auf herkömmliche Weise. Installiert man noch zusätzlich eine Firewall in den inneren Bereich, die keinen Zugriff von außerhalb zulässt, ist man auf der sicheren Seite. Als interessantes Gerät fällt hier der WLAN Router Belkin N1 Vision auf, der nur an einen Gastrechner Datenpakete in Richtung Internet weiterleitet, aber nicht an WLAN-Clients oder an Netzwerke mit Drahtverbindung (LAN-Netzwerke).

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