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Welche Antenne für WLAN?

Die Antennen werden nach ihrem Wirkungsgrad eingeschätzt, also aus wie viel elektrischer Leistung letzen Endes Strahlung entsteht. Sie sollten mindestens eine halbe Wellenlänge lang sein, etwa 12 cm, wenn man 2,4 GHz verstärken will. Wichtig ist auch das richtige Antennenkabel. Bei einem sehr dünnen Kabel von 1 Meter Länge büßt man bereits 30 % an Leistung ein. Ideal ist, wenn die Antennen sich gegenseitig „sehen“ können, also wenn sie sich sozusagen gegenüber stehen, was durch entsprechend große Öffnungen in der Wand (Tür) erreicht werden kann.

wlan-antenneAntennengewinne erzielt man durch Konzentration von Strahlung, bekannt sind als sehr gute Antennen die Satellitenschüsseln. Hier ist der Ausschnitt, auf den sich die Strahlung konzentriert sehr klein. Vorteile bietet das beim Senden und beim Empfangen.

Schlechter als die WLAN-Router schneiden die PCI-Steckkarten ab. Hier versteckt sich die Antenne oft hinter dem PC bzw. Laptop und strahlt dann die Wand an. Es ist auch möglich, dass das Antennenkabel viel von der Sende-/Empfangs-Leistung wegnimmt. Für Rechner sind WLAN-Anschlüsse nicht so günstig, bei Laptops sind sie ein gangbarer Weg. USB-Anschlüsse sind ideal, wenn man Kabelsalat vermeiden will und diese Art der Stromversorgung ausreichend ist. Nachteil ist, dass der Prozessor stark belastet wird durch das USB-Protokoll, vor allem, wenn der PC die Leistungsgrenze fast erreicht hat.

Die Reichweite durch eine höhere Sendeleistung erhöhen hat nur dann Sinn, wenn die Geräte, die sich an den Enden der WLAN-Verbindung befinden, auch auf eine entsprechend hohe Sendeleistung zugreifen können. Moderne WLAN Geräte haben durch höhere Leistung ihres Senders eine leicht erhöhte Reichweite.

WLAN-Repeater nutzen

Diese so genannten „Wiederholer“ liest den Datenverkehr und sendet dan für die Stationen, dere Reichweite erhöht werden muss, die Datenpakete noch einmal. Der Repeater benötigt nur einen Stromanschluss, halbiert aber für die beteiligten Stationen die Übertragungsgeschwindigkeit, weil alle Datenpakete doppelt übertragen werden müssen.
Man kann auch einen anderen üblichen WLAN-Rechner zusätzlich zum Repeater machen. Dazu muss der Rechner eine gute Verbindung zum Accespoint haben, so dass er dem schlecht verbundenen PC als Repeater dienen kann, wobei alle Geräte in Betrieb sein müssen.
Konfiguriert man den Accesspoint als Client, so verhält er sich wie ein herkömmlicher PC, arbeitet aber genauso im Bereich mit Anschluss per Kabel. Dazu sollte der Client in Sichtweite des Rechners aufgestellt werden.
Mit einer WLAN-Bridge (Brücke) lassen sich zwei Netzwerke miteinander verbinden, unabhängig von den Übertragungsmedien. Diese Technik eignet sich für die Verbindung von 2 Teil-Netzwerken die auf zwei Seiten einer Straße liegen. Dabei werden die Teilnetze mit Kabeln angeschlossen und ebenso der „Brückenbogen“.

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