Mein Verhältnis zu Toplisten
Toplisten begegnen einem sehr oft. Im Internet häufiger denn je. Sie zeigen uns zu einem bestimmten Thema oder zu einer eingegrenzten Thematik die Besten, Größten und Schönsten der in diese Kategorie fallenden. Meist sind diese auf eine ganz bestimmte Anzahl beschränkt. Z.B. “Die 10 besten Bauernregeln”, die als erstes Ergebnis erscheinen, wenn mann bei Google nach “die 10 besten…” sucht.
Über 250 Million Einträge findet Google für “Toplist”
Warum Toplists?
Wir alle mögen Toplists aus drei Gründen:
1. Zum einen wissen wir, dass sich jemand die Arbeit gemacht hat, zu einem bestimmten Thema das Wichtigste zusammenzufassen oder das Schönste aufzulisten. Wir gehen davon aus, die Crème de la crème fein säuberlich zusammengefasst und nach subjektiven oder objektiven Gesichtspunkten sortiert präsentiert zu bekommen. Wir müssen uns die Arbeit nicht mehr machen, mühselig zu recherchieren, wir kriegen alles perfekt und in mundgerechten Stücken vorgelegt. Ein Beispiel: Angenommen wir sind als Blogger auf der Suche nach einem neuen Theme für unser Blog. Anstatt sich durch tausende von Designs auf Themeseiten zu wühlen, suchen wir doch lieber nach den “100 schönsten Themes für Ihr Blog”.
2. Zum anderen mögen wir solche Listen weil, wie oben schon angesprochen, meist subjektive Bewertungen in die Erstellung einer Toplist mit eingeflossen sind. Interessieren uns doch persönliche Erfahrungen anderer meist mehr als rein objektive Bewertungen. Es wird uns aber auch ein Teil unsere Denkarbeit abgenommen, Dinge selbst bewerten zu müssen.
3. Und der dritte Grund ist, dass wir vergleichen wollen. Wenn jemand den Google Reader auf Platz eins seiner “Toplist der besten Feedreader” platziert, dann drängt es uns schon etwas, zu überprüfen, ob wir diese Meinung teilen. Ab und zu, z.B. wenn wir auf der Suche nach dem besten Videokonvertierungsprogramm sind, wollen wir aber einfach nur schnell an “das Beste” kommen und nehmen unwillkürlich die Nummer eins einer Toplist.
Toplisten und Blogger
Wie schon angesprochen, bietet es sich auch für Blogger an, Toplisten zu nutzen oder zu erstellen. Erfahrungen können beim Erstellen ausgetauscht werden, man kann in anschaulicher Weise seine Erfahrung und Meinung darstellen. Toplisten werden von Lesern im allgemeinen gut angenommen. Und zum Nutzen wurde, denke ich, schon genug oben geschrieben.
[Ich hab in diesem Posting mal die Worte "Topliste" / "Toplist" auf alle möglichen nach Rang geordneten Listen angewendet. Man versteht unter einer Toplist im Internet ja vor allem eine Seite, die wiederum verschieden Websites zu einem bestimmten Thema auflistet. Aber auch diese passen ja in die im Artikel behandelte Thematik. Und entschuldigt das "wir".]
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