Was ist eigentlich ein node?
Da durch den Artikel bei Upload einige Drupal-interessierte Einsteiger zu uns gefunden haben, will ich hier hin und wieder auch mal einen Artikel an die Drupal-Neulinge richten und hoffe, dass uns die erfahrenen Hasen deshalb nicht davon laufen.
Einer der ersten Begriffe mit denen ich selbst am Anfang meiner Drupalzeit in Berührung kam war der/die/das “node”. Aber was ist ein node? Kann man das essen oder rauchen? Ein node im Sinne von Drupal steht für ein beliebiges Stück Inhalt – eine Seite, ein Bild, ein Blogbeitrag,…
Drupal bringt mit einer Standardinstallation zwei Content- oder Nodetypen von Anfang an mit: Seite/Page bzw. Artikel/Story. Erstellt man nun eine neue Seite mit dem zugehörigen Nodetypen ensteht ein neuer Node. Mit zusätzlichen Modulen lassen sich individuelle oder vorgegebene Contenttypen anlegen. Zum Beispiel bringt das Imagemodul den neuen Nodetyp Image mit, mit dessen Hilfe sich – na? richtig, Bilder hochladen lassen. Jedes hochgeladene Bild mit dem Nodetyp Image stellt dann wiederum einen neuen node dar.
Standardmässig dient die zugehörigen Node-ID (nid) dann auch dazu die URL-Struktur von Drupal aufzubauen. Eine Standard-URL von Drupal ohne Aktivierung der lesbaren URLs und ohne zusätzliche Module würde z.B. so aussehen: meinedomain.tv/index.php?q=node/23. Nach Aktivierung des eingebauten Moduls für lesbare URLs würde diese URL dann so lauten: meinedomain.tv/node/23. Eine weitere Option wäre dann noch das Pathauto-Modul oder eine manuelle Aliaszuweisung. Gehen wir also davon aus unser Node trägt den Titel “Erster Beitrag”, dann könnte die URL zum Beispiel so aussehen: meinedomain.tv/erster-beitrag. Aber das führt nun zu weit und vor allem am Thema vorbei.
Eines der beliebtesten und umfangreichsten Module bei Drupal und sehr nützlich in Verbindung mit individuellen Nodetypen ist das Content Construction Kit (CCK) mit all seinen Submodulen, die unterschiedliche Feldtypen zur Verfügung stellen. Mit dem CCK lassen sich neue Nodetypen nahezu unendlich flexibel gestalten. Somit werden z.B. umfangreiche Formulare möglich, mit deren Hilfe dann Seiteninhalte erstellt, die dann später mit anderen Modulen (z.B. Views) ausgegeben werden können.
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