Der Garten nach Feng-Shui
Sie erhalten hier einige wichtige Tipps und Hinweise, um Ihren Garten nach Feng-Shui anzulegen. Diese Art des Gartenaufbaus wird auch Zen-Garten genannt.
Die Geschichte des Feng-Shui
Feng-Shui bedeutet Wind und Wasser und bezeichnet somit die Lebensumgebung der Menschen. Diese Tradition liegt bereits im zweiten Jahrtausend vor Christus begründet. Durch Feng-Shui soll die optimale Harmonie geschaffen werden. Dies gilt für alle Lebensbereiche so auch für den Garten.
So folgt Feng-Shui auch hier nicht irgendwelchen strikten geometrischen Formen. Er muss fachmännisch angelegt werden und kann nur dann seine Aufgabe erfüllen, das Chi in Fluss zu halten.
Der Aufbau eines Feng-Shui Gartens
Feng-Shui beinhaltet die fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Dies wird im Aufbau des Gartens berücksichtigt. Ferner sollten Yin und Yang ausgeglichen sein. Dies gilt auch für das energetische Bagau Raster. Das Chi soll ungehindert fließen können. Diese Anordnung des Gartens hat eine lange Tradition in der asiatischen Geschichte.
Bei dieser Gartengestaltung, die ihre Wurzeln in Japan hat, sollen zwei gegensätzliche Richtungen in Einklang gebracht werden: die Regeln des Taoismus und die Prinzipien von Yin und Yang. In einem solchen Garten soll sich jeder wohlfühlen.
Da jeder Pflanze eine Bedeutung zukommt, ist die Auswahl der Blumen, Sträucher und Stauden von großer Bedeutung. So ist nicht so sehr die Farbenpracht und Blütenfülle ausschlaggebend für die Gestaltung, sondern vielmehr ein harmonischer Gesamteindruck zum Nutzen des Gartens. Größere Bauten, wie ein Carport, dürfen den Energiefluß im Garten nicht beeinflussen.
Bei der Gartenplanung ist es wichtig, möglichst kreativ im Umgang mit perspektivischer Betrachtung zu hantieren. So kann ein Gartenabschnitt aus den verschiedenen Blickwinkeln und Blickrichtungen durchaus unterschiedliche Interpretationen ermöglichen. Um dies zu ermöglichen, werden viele Unebenheiten in den Garten eingebaut. Kleine Steintreppen, holprige Unebenheiten und aufgeschüttete Hügel sind nur einige Instrumente. Auf dieses Kriterium wird nur verzichtet, wenn der Blick bewusst auf etwas gerichtet werden soll. Dies könnte ein Pavillon oder ein Teehaus sein.
Genauso wichtig wie der Perspektivwechsel ist das Wasser. Ein ruhendes Gewässer sollte sich im Zentrum des Gartens befinden. Ob es sich dabei um einen Gartenteich oder einen Schwimmteich handelt, spielt letztendlich keine Rolle. Es ist bereits ausreichend, einen Teich mit Kieselsteinen anzudeuten.
Tipps zum Bau
Da der Feng-Shui Garten nicht einem speziellen Raster entspricht, sollte er grundsätzlich von einem Fachmann angelegt werden. Dieser kennt alle Richtlinien der japanischen Philosophie und kann diese in Einklang bringen. Nur so ist der harmonische Fluss des Chi gewährleistet.
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