Borderline-Persönlichkeitsstörung





Von einer Borderline-Persönlichkeitsstörung wird bei Menschen mit instabiler Persönlichkeit gesprochen, die innerem Druck verschiedener Ursachen nicht standhalten können. Meist kommt es zur Entladung dieses inneren Drucks bei Selbstverletzungen, wie Schneiden, Ritzen, Verbrennen und mehr. Die Störung umfasst eine Vielzahl psychischer Faktoren.

Borderline-Persönlichkeitsstörung immer ernst nehmen

Zu den grundlegenden Faktoren der Borderline-Persönlichkeitsstörung gehören eine instabile Persönlichkeit, mangelhafte Fähigkeit mit Emotionen umzugehen, ein gestörtes Selbstbild und eine ganze Reihe von Faktoren, die auch Depressionen zuzuordnen sind, wie Verlassensangst, Selbstmordgedanken, Halluzinationen, Fehlinterpretationen der Realität, manchmal auch Suchtverhalten und mehr. Sichtbares Zeichen ist verbreitet die Selbstverletzung. Besonders bei Kindern und Jugendlichen sollten solche Merkmale immer sehr ernst genommen und mit einem Psychiater oder Jugendpsychologen besprochen werden.

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist eine sehr tief gehende Erkrankung, deren Behandlung und erfolgreiche Heilung teils über mehre Jahre dauern kann. Vielfach sind Klinikaufenthalte notwendig. Die Ursachen sind immer ganz unterschiedlich. Es können nicht verarbeitete traumatische Kindheitserlebnisse sein, soziale Instabilität, das Fehlen von festen Bezugspersonen in Kindheit und Jugend, Verlusterlebnisse und andere Dinge, die den Menschen einschneidend beeinträchtigt haben. Parallel kann eine Veranlagung zu bipolaren Erkrankungen (manisch-depressiv) vorliegen.

Diagnose und Behandlung

Die genaue Diagnose und Behandlung gehört ausschließlich in die Hände von Fachärzten und von Fachpsychologen. Dabei wird ergründet werden, wo die Anfänge und eventuellen Ursachen der Borderline-Persönlichkeitsstörung individuell zu suchen sind. Dann kann mit einer Behandlung begonnen werden. Wie bei allen psychischen Erkrankungen leiden Angehörige mit. Darum werden Eltern, Geschwister und andere enge Angehörige meist in die Behandlung und Besprechung mit einbezogen.





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