epostbrief
Der epostbrief ist da! Welche Anbieter es gibt und welche Vorteile er bietet, was er kostet und alle anderen relevanten Informationen haben wir in diesem Artikel zusammengesammelt. Wie häufig er genutzt werden wird, steht momentan in Frage. Die einen schreckt der vergleichsweise happige Preis ab, die anderen sehen die Vorzüge nicht.
Was ist also der epostbrief?
Die Deutsche Post bietet den epostbrief als Alternative zur herkömmlichen Briefpost an. Verbindlich, vertraulich und verlässlich – so bewirbt die Post ihr Produkt. Die Briefe können online verschickt und empfangen werden. “Ja gut”, wird jetzt der eine oder andere denken, “das ist bei einer einfachen Mail ja auch schon so und die ist gratis”.
Die wirkliche Innovation beim epostbrief liegt darin, dass man sonst schriftlich zu erledigende wichtige Schreiben, wie Kaufverträge, Versicherungen oder die Korrespondenz mit Ämtern und Behörden jetzt einfach, schnell und bequem im Netz erledigen kann. Das setzt natürlich voraus, dass diese Schriftstücke nicht an eine bestimmte Form gebunden sind. Aber ansonsten ist durch elektronische Verschlüsselung die Sicherheit gewährleistet. Hat derEmpfänger keinen elektronischen Briefkasten, druckt die Post das Schreiben aus und übersendet es auf herkömmliche Weise. Der epostbrief kommt immer gut an – auf dem PC/Laptop oder im Briefkasten.
Wie funktioniert der epostbrief?
1. Melden Sie sich bei der Adresse www.epost.de an.
2. Sichern Sie sich Ihre persönliche E-Postbrief-Adresse.
3. Gewinnen Sie tolle Preise – 10 Smart micro hybrid drive, 20 Hybrid Bikes und 100 HP Mini 5102.
Mit der Anmeldung schützen Sie Ihren Namen. Die epostbrief Adresse sieht so aus: Vorname.Nachname.##@epost.de
Die ## stehen für eine vierstellige Zahl, wenn ein Namensvetter die Adresse bereits registriert hat. Bei eher seltenen Namen fällt sie weg.

Post
Nach dem Eintrag kommt ein SMS-Code, der auf der Seite eingetragen wird. Nach wenigen Tagen bekommt man mit der herkömmlichen Post einen Brief mit den Registrierungsdaten. Damit geht man ins Web, ergänzt weitere Angaben, z. B. das Geburtsdatum. Man erhält ein Post-Ident-Formular als PDF zum Ausdrucken. Damit und mit dem Ausweis geht man zur Post und schließt die Registrierung ab. Einige Tage später kommt ein erneuter Brief mit den endgültigen Zugangsdaten, das Passwort ist jederzeit änderbar. Dann bekommt man zum 3. Mal Post von der Post… der TAN-Brief, der extra versandt wird, wie wir das vom Online-Banking her kennen. Als Abschluss erhält man die Willkommens-SMS als Zeichen der Freischaltung.
Warum epostbrief?
Die Bundesregierung will die eletronische Unterschrift, die in den nächsten Jahren etwa ein Viertel aller User für rechtsverbindlichen Schriftwechsel nutzen werden. Dieser epostbrief Service ist der Vorläufer dazu. Dadurch sollen Wartezeiten verkürzt und das eCommerce rechtssicherer gemacht werden. Allerdings muss man aller 3 Tage spätestens sein Konto prüfen, damit man keine Nachteile hat (Versäumniszuschläge). Der Empfänger muss auch beweisen, wenn er eine Mail nicht erhalten hat.
Anbieter
Deutsche Post, Versand einer einfachen E-Mail bis 20 MB – Kosten 55 Cent. Einschreiben schlagen mit 1,60 Euro zu Buche, auch mit Rückschein. Als einziger Anbieter kann bei der Post der epostbrief auch als Mail ausgedruckt und in Papierform zugestellt werden – zum gleichen Preis.
Alternativ können epostbriefe auch bei Web.de, der deutschen Telekom oder gmx aufgegeben werden. Mindestens 15 weitere Anbieter werden hinzukommen. Am Ende werden sich Spreu und Weizen trennen und es wird vielleicht eine Handvoll geben, die sich auf diesem Markt behaupten.
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