Lippenpiercing
Madonna und Cindy Crawford verhalfen dem Schönheitsfleckchen auf der Oberlippe zu einem sexy Ansehen. Jahre später konnte man plötzlich vielfach an Stelle dieser Leberflecke ein metallisches Etwas entdecken – das Lippenpiercing.
Warum Lippenpiercing?
Solch ein schmückendes Beiwerk im Gesicht zog natürlich die Aufmerksamkeit noch wesentlich mehr an. Fortan erfreute sich das Lippenpiercing gerade bei Jugendlichen wachsender Beliebtheit, und das bei beiden Geschlechtern.
Ähnlich wie Tattoos avancierte das Lippenpiercing zum durchaus tragbaren Alltagsschmuck, sofern man sich für nicht allzu provokante Varianten, wie etwa spitze Zacken oder klimpernde Mehrfachpiercings entschieden hatte. Ein frisch gestochenes Lippenpiercing heilt in der Regel innerhalb von drei bis fünf Wochen vollständig ab.
Welches Lippenpiercing?
Lippenpiercing
Ein klassischer Dauerbrenner beim Lippenpiercing sind die Labret-Stecker. Sie bestehen an einem Ende aus einer kleinen Platte und am anderen aus einem Schraubgewinde mit Verschlusskugel oder ähnlichem Schmuckobjekt.
Nicht nur Ober- und Unterlippe lassen sich mit Piercings verzieren, auch das Anbringen direkt durchs Lippenrot ist möglich, wobei hierfür vorzugsweise ein Curved Barbell (ein leicht gebogener Stift mit Kugeln zum Verschrauben) verwendet wird.
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