Massivkeller





Der klassische Keller ist nach wie vor der gemauerte Keller mit 30 oder 36,5 Zentimeter dicken Wänden aus Ziegel, Kalksandstein oder Leichtbetonsteinen. Vor allem Leichtbe­ton bringt von Haus aus gute Wärmeschutzeigenschaften mit, was eine zusätzliche Wärmedämmung überflüssig macht.

Auf dem Keller ruht das ganze Haus. Entsprechend wichtig ist die Bauqualität – der Keller muss solide sein und wasser­dicht. Reparaturen sind in aller Regel schwierig, teuer und nicht selten ohne den gewünschten Erfolg.

Beim Kellerbau ist Erfahrung wichtig
Beim Kellerbau kommt es auf Erfahrung und sorgfältiges Ar­beiten an. Entsprechend großen Wert sollten Sie auf die Auswahl des Bauunternehmens legen. Zwei Tipps:

* Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie gründlich. Lassen Sie sich dabei von einem Fach­mann, z.B. einem Architekten helfen.
* Lassen Sie sich Referenzadressen geben und spre­chen Sie mit Hausbesitzern, die sich vom jeweiligen Bauunternehmen einen Keller haben bauen lassen.

Schutz vor Feuchtigkeit

Größte Sorgfalt ist vor allem beim Schutz des Mauerwerks vor Feuchtigkeit und Nässe erforderlich. Dazu müssen die Außenwände zunächst auf der äußeren Fläche von Mörtel­resten gereinigt werden. Es folgt eine Wasser abweisende Bitumenschicht, die entweder in Bahnen oder als Spachtel­masse aufgebracht wird.

Schutz vor Wärmeverlusten

Bestehen die Kellerwände aus Kalksandstein oder anderen Steinen mit hoher Wärmeleitfähigkeit, müssen die Außen­wände mit einer so genannten Perimeterdämmung gegen Wärmeverluste geschützt werden.

Bei der Perimeterdämmung liegt das Material im Erdreich und ist ungeschützt der Feuchtigkeit ausgesetzt. Deshalb dürfen nur zugelassene Dämmstoffe z.B. aus extrudier­tem Polystyrol oder Schaumglas verwendet werden.





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