Standardtänze
Standardtänze sind die früheren Gesellschaftstänze. Auf früheren Gesellschaften wie beispielsweise privaten Veranstaltungen sowie Tanztees wurde gern und viel getanzt in einer engen Tanzhaltung. Im Laufe der Jahre haben sich daraus die Standardtänze entwickelt, welche in Tanzschulen gelehrt werden und auf Turnieren zu sehen sind.
Was sind Standardtänze?
Im Tanzsport unterscheidet man zwischen Standardtänze und Lateinamerikanische Tänze. Bei den lateinamerikanischen Tänzen ist die geöffnete Tanzhaltung Vorraussetzung, bei den Standardtänzen die geschlossene, das Paar hat also ständigen Körperkontakt. Sie werden weiterhin dahingehend unterschieden, dass sich hierbei zu der Musik mehr oder weniger raumgreifend vorwärtsbewegt wird. Eine durchgehend gespannte Körperhaltung sowie das ausschließliche Führen des Herrn sorgt für einen eleganten sowie harmonischen Tanzfluss.
Welche Standardtänze gibt es?

Zu den Standardtänzen gehören fünf Tänze: Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Quickstep, Tango sowie Slowfox. Wobei in den Tanzschulen am Anfang der Foxtrott gelehrt wird, welcher die Grundlage für den Quickstep ist, jener folgt zumeist erst in der Fortgeschrittenenstufe. Der Slowfox gehört zu den schönsten, aber auch zu den schwierigsten Tänzen und wird daher erst in höheren Stufen gelehrt.
Insgesamt hält der Tanzsport fit und sorgt für eine Geschmeidigkeit der Gelenke sowie der gesamten Muskulatur. Im Allgemeinen sagt man, dass Tänzer besser durchtrainiert sind als Fußballer, da beim Tanzsport jeder einzelne Körpermuskel angesprochen wird.
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